Rustler, M. , Sonnenberg, H. (2016): Wrap Your Model In An R Package !.

In: useR! 2016. Palo Alto,USA. 28.06 - 30.06. 2016

Zusammenfassung

The groundwater drawdown model WTAQ-2, provided by the United States Geological Survey for free, has been “wrapped” into an R package, which contains functions for writing input files, executing the model engine and reading output files. By calling the functions from the R package a sensitivity analysis, calibration or validation requiring multiple model runs can be performed in an automated way. Automation by means of programming improves and simplifies the modelling process by ensuring that the WTAQ-2 wrapper generates consistent model input files, runs the model engine and reads the output files without requiring the user to cope with the technical details of the communication with the model engine. In addition the WTAQ-2 wrapper automatically adapts cross-dependent input parameters correctly in case one is changed by the user. This assures the formal correctness of the input file and minimises the effort for the user, who normally has to consider all cross-dependencies for each input file modification manually by consulting the model documentation. Consequently the focus can be shifted on retrieving and preparing the data needed by the model. Modelling is described in the form of version controlled R scripts so that its methodology becomes transparent and modifications (e.g. error fixing) trackable. The code can be run repeatedly and will always produce the same results given the same inputs. The implementation in the form of program code further yields the advantage of inherently documenting the methodology. This leads to reproducible results which should be the basis for smart decision making.

Rouault, P. , Waschnewski, J. , Schmitt, T. G. , Thamsen, P. U. (2016): Zukunftsorientierte Anpassung der urbanen Abwasserinfrastruktur-Einzelmaßnahmen. Projekt KURAS, Schwerpunkt “Abwassersysteme”.

Technische Universität Berlin, Technische Universität Kaiserslautern, Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH, Berliner Wasserbetriebe, Institut fu¨r Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg

Rouault, P. , Waschnewski, J. , Schmitt, T. G. , Thamsen, P. U. (2016): Zukunftsorientierte Anpassung der urbanen Abwasserinfrastruktur- Leitfaden zum methodischen Vorgehen. Projekt KURAS, Schwerpunkt “Abwassersysteme”.

Technische Universität Berlin, Technische Universität Kaiserslautern, Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH, Berliner Wasserbetriebe, Institut fu¨r Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg

Rouault, P. , Waschnewski, J. , Schmitt, T. G. , Thamsen, P. U. (2016): Zukunftsorientierte Anpassung der urbanen Abwasserinfrastruktur-Maßnahmenkombinationen. Projekt KURAS, Schwerpunkt “Abwassersysteme”.

Technische Universität Berlin, Technische Universität Kaiserslautern, Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH, Berliner Wasserbetriebe, Institut fu¨r Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg

Zusammenfassung

Um einen guten Gewässerschutz zu gewährleisten und damit die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, müssen auch die stofflich oft unterschätzten Niederschlagsabflüsse aus dem Trennsystem behandelt werden. Der Gesetzgeber hat im neuen Wasserhaushaltsgesetz § 55 geregelt, dass Niederschlagswasser entweder ohne Vermischung über eine Kanalisation abgeleitet werden soll, ortsnah versickert oder direkt (in Gräben) abgeführt wird. Der Neubau von Mischsystemen ist nicht mehr zugelassen. Die Belastung der Gewässer durch direkte Einleitung von Niederschlagswasser steigt, da dessen Verschmutzung u.a. durch das steigende Verkehrsaufkommen zunimmt. Vor allem Straßenabflüsse von Kreuzungen und auch Abflüsse von viel genutzten Parkplatzflächen können eine hohe Schadstoffbelastung aufweisen. Seit einigen Jahren wird deshalb in den meisten Bundesländern „behandlungsbedürftigem“ Niederschlagswasser unterschieden. Behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser stammt überwiegend von Verkehrsflächen, die nach Angaben des Statistischen Bundesamtes annähernd 50 % der versiegelten Flächen in Deutschland ausmachen. Der Schadstoffeintrag von Wohn- oder Gewerbeflächen ist dagegen weitaus geringer. Daher steht die Behandlung von Niederschlagswasser von Verkehrsflächen zunehmend im Fokus. Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung werden bislang überwiegend „zentral“ am Auslass der Kanalisation angeordnet, die unterschiedlich belastete Flächen gemeinsam entwässern. Als zentrale Niederschlagswasserbehandlung kommen bisher Regenrückhaltebecken (RRB), die vorwiegend hydraulisch wirken, Regenklärbecken (RKB) mit und ohne Dauerstau, Retentionsbodenfilter (RBF) sowie Abscheideanlagen nach RiStWag zum Einsatz. Zur Nachrüstung bestehender Becken kommen Lamellenabscheider und technische Filteranlagen zur Anwendung. Besonders im dicht besiedelten urbanen Raum ist eine zentrale Behandlung von Straßenabflüssen aus Platzgründen nicht immer möglich. Um dennoch behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser zu reinigen, stellen dezentrale Reinigungsanlagen eine Alternative und Ergänzung dar. Es existieren unterschiedliche Systeme auf dem Markt, welche auf dem Prinzip der Abscheidung durch Sedimentation, Filtration und Adsorption oder auf einer Kombination dieser Verfahren basieren. Als neue Sonderformen stehen Trägermaterialien wie Zeolithe, Zero-valentes Eisen (GEH) z.B. für die Behandlung von Niederschlagswasser, das von Kupferdächern stammt zur Verfügung. In einigen Projekten wurden dezentrale Reinigungsanlagen zur Behandlung von Straßenabflüssen bereits untersucht, meistens unter kontrollierten Randbedingungen. zwischen „nicht behandlungsbedürftigem“ und Um an die gewonnenen Ergebnisse anzuknüpfen und weitere Erfahrungen über ihre Leistung in situ und deren Betriebsaufwand zu sammeln, wurde am Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der TU Berlin in enger Kooperation mit der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH (IPS), dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB), den Berliner Wasserbetrieben (BWB) und der Berliner Stadtreinigung (BSR) das Projekt „Dezentrale Reinigung von Straßenabflüssen“ bearbeitet. Die Ziele des Projektes bestanden darin, Aussagen über verschiedene Technologien zur dezentralen Reinigung von Straßenabflüssen hinsichtlich der stofflichen Rückhalteleistung und dem Betriebsverhalten zu treffen. Dafür wurden im öffentlichen Straßenraum in Berlin (Clayallee) sowie auf einem Betriebshof der Berliner Stadtreinigung verschiedene Systeme untersucht. Zusätzlich erfolgte eine Untersuchung der Anlagen unter definierten und reproduzierbaren Bedingungen an einem Teststand. Die Ergebnisse wurden mit den Erkenntnissen der in situ Untersuchung verglichen. Weiterhin wurden abschätzende Modellierungen auf Einzugsgebietsebene, eine Kostenvergleichsrechnung sowie eine Ökobilanz erstellt. Das Projekt lief vom 01.11.2012 bis zum 30.09.2015.

Kraus, F. (2016): Phosphorrecycling aus Klärschlamm.

Humuswirtschaft & Kompost aktuell 08/09: 8-9

Zusammenfassung

In der Debatte um Strategien des Phosphorrecyclings zeichnet sich immer mehr ab, dass ein Ende der bodenbezogenen Verwertung von Klärschlamm nicht zielführend ist, wenn Schlämme für dieses Recyclingverfahren qualitativ geeignet sind.

Zusammenfassung

Spree und Havel sind langsam fließende Gewässer, deren Wassermenge besonders durch die Reduzierung des Braunkohletagebaus am Oberlauf der Spree seit 1990 kontinuierlich zurückgeht. Die Berliner Wasserbetriebe leiten in diese Vorfluter das biologisch gereinigte Abwasser (Klarwasser) ein, das die Gewässersituation in Bezug auf Keime, NährstofFe und organisehe Spurenstoffe beeinflusst. Maßnahmen an der Quelle zur Vermeidung oder Verminderung des StofFeintrages in den Wasserkreislauf, eine Abwasserreinigung mit Ozonung, Pulverkohle sowie Membranfiltration könnten hier eine verbesserte Entfernung bewirken. Die Berliner Wasserbetriebe und das Kompetenzzentrum Berlin haben gemeinsam mit der TU Berlin zur Spurenstoff- und Keimentfernung das Verfahren der Ozonung von gereinigtem Abwasser durchgeführt. Das Ziel der Ozonung ist es, die Spurenstoffe möglichst weitreichend zu entfernen. Gleichzeitig lag der Fokus darauf, neben den Indikatororganismen für Fäkalverunreinigungen auch Krankheitserreger, besonders die Viren zu untersuchen, und zu bewerten. Es ist besteht das Interesse eine zukunftsweisende und kompakte Technologie, die alle Ziele umfasst, zu realisieren.

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